Das Reichsgericht in Leipzig (1887-1895) war der erste große Entwurf von Ludwig Hoffmann. Überraschend setzte er sich gemeinsam mit seinem Studienkollegen Peter Dybwald bei dem Wettbewerb um den Bau des neues Reichsgrichtes durch, da sein Entwurf aufgrund seiner klaren Struktur überzeugte. Die auf dem Gebäude sitzende Kuppel erinnert an die von Wallot entworfene Kuppel auf dem Berliner Reichstag. Durch Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer getroffen, jedoch ab 1950 wieder hergestellt. Heute hat das Bundesverwaltungsgericht das Gebäude bezogen.
Weitere Gebäude von Ludwig Hoffmann
Bebauungsplan für die Stadt Athen.
Auf Vermittlung des in Griechenland arbeitenden Architekten Wilhelm Dörpfeld bekam Ludwig Hoffmann vom Bürgermeister der Stadt Athen den Auftrag, einen Bebauungsplan für die wachsende griechische Hauptstadt zu erstellen. In seinen Plänen versuchte er das antike Erbe der Stadt wider zu spiegeln und hob die Bedeutung von städtischen Plätzen hervor. Anscheinend sind die Pläne aber nicht in der Stadt umgesetzt worden.
Auf Vermittlung des in Griechenland arbeitenden Architekten Wilhelm Dörpfeld bekam Ludwig Hoffmann vom Bürgermeister der Stadt Athen den Auftrag, einen Bebauungsplan für die wachsende griechische Hauptstadt zu erstellen. In seinen Plänen versuchte er das antike Erbe der Stadt wider zu spiegeln und hob die Bedeutung von städtischen Plätzen hervor. Anscheinend sind die Pläne aber nicht in der Stadt umgesetzt worden.